Satzung

 

  • 1 Name und Sitz

Der Verein hat den Namen  „Bergischer Bildungsbund e.V.“ mit seinem Sitz in Wuppertal.

Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht WUPPERTAL eingetragen worden.

  • 2 Zweck des Vereins

Der Verein hat das Ziel sich mit der Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Errichtung und des Betriebs von Privatschulen und Kindergärten sowie der Studentenhilfe zu befassen.

Weitere Ziele sind die Förderung der Jugendpflege und der Jugendhilfe.

Folgende Ziele werden hierbei angestrebt:

  • Förderung von Kindern und Jugendlichen bei der schulischen und außerschulischen Entwicklung
  • Beratung der Eltern bei der Wahl der Schulart, sowie in anderen schulischen Belangen
  • Die Nutzung von Computern und Computertechnologie im Bildungsbereich
  • Förderung der Mitwirkung der Eltern bei bildungspolitischen Entscheidungen

Hierbei wird die Zusammenarbeit mit Schulen, Schulämtern, Kindergärten, Behörden, dem Rat der Stadt, dem Kultusministerium des Landes NRW und mit dem Vereinszweck entsprechenden Berufsverbänden und Vereinen angestrebt.

  • Information und Beratung über Schulungsangebote, Durchführung von Veranstaltungen zur Begegnung von Kindern, Lehrern und Erziehung und Ausbildung beteiligter Institutionen und Einrichtungen.
  • Der Verein soll sich für das Interkulturelle Zusammenleben einsetzen und bei entsprechender Nachfrage Studienreisen, kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen, Tagungen sowie Arbeitsgruppen für Forschungszwecke organisieren.
  • Nach Erfüllung bestimmter Kriterien, sowie bei entsprechend finanziell tragbarer Situation sollen   an Schüler/Innen und /oder Studenten/Innen Stipendien vergeben werden. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Der Verein behält sich vor, für die Verwirklichung der oben genannten Zwecke, mit privaten und juristischen Personen im Bedarfsfall einen Darlehensvertrag abzuschließen.

  • 3 Gemeinnützigkeit des Vereins

Der Verein ist gemeinnützig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er Verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus dem Mitteln des Vereins.

  • 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

  • 5 Mitgliedschaft

Die Anerkennung der Satzung ist die Voraussetzung für die Vereinsmitgliedschaft. Jede volljährige, natürliche und juristische Person kann Vereinsmitglied werden.

Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs ist schriftlich mitzuteilen. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Der Abgelehnte hat die Möglichkeit sich an die Mitgliedsversammlung  zu wenden. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Vereinssatzung und derjenigen Verbände, denen der Verein selbst als Mitglied angehört, anzuerkennen und zu achten. Das Mitglied darf nicht im Namen des Vereins handeln und Aktionen durchführen.

 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt;

  1. Durch freiwilligen Austritt, der durch eine schriftliche Erklärung auf das Ende eines Jahres mit einer Frist von vier Wochen erfolgen kann.
  2. Durch den Ausschluss aus dem Verein
  3. Durch den Tod

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur durch den Vorstand beschlossen werden;

  1. Wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen für eine Zeit von mindestens zwei Monaten in Rückstand geraten ist.
  2. Bei Verstößen gegen die Vereinssatzung.
  3. Bei Verletzung oder Beschädigung des vereinseigenen Vermögens durch vorsätzliche Handlung

Und wird vor dem Ausschuss angehört.

Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Hauptversammlung zu.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen.

  • 7 Beiträge der Mitglieder

Von den Mitgliedern werden Monatsbeiträge erhoben. Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung  bestimmt.

  • 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind;

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand.
  • 9 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird mindestens jedes zweite Kalenderjahr einberufen. Sie ist vom Vorsitzenden einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen wenn 25 % der Vereinsmitglieder dieses verlangen, und dies dem Vorstand schriftlich mitteilen. Die Einberufung erfolgt mindestens vierzehn Tage zuvor schriftlich an alle Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung, wobei die Tagesordnung folgende Punkte erhalten sollte:

TOP 1) Vortrag über die Aktivitäten des Vereins sowie über geplante Vorhaben,
TOP 2) Bericht des Kassenprüfers über die finanzielle Situation,
TOP 3) Entlastung des Vorstandes, sofern mindestens 50 % der Anwesenden das beantragen,
TOP 4) Neuwahlen, wenn Punkt 3 eintritt,
TOP 5) Verschiedenes

Die Hauptversammlung wird von dem 1. Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schriftführer geleitet. Die Beschlüsse bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder für Satzungsänderungen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Einfache Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Protokollführer und Versammlungsleitern zu unterschreiben ist.

  • 10 Wählbarkeit zum Vorstand

Stimmberechtigt ist, wer bis zum Ablauf des Monats vor der Hauptversammlung das 18. Lebensjahr vollendet hat, und Mitglied des Vereins ist. Über den Ablauf der Versammlung ist ein Protokoll zu führen, dass vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

Der Vorstand hat das Recht, bei Bedarf jederzeit eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn er dies im Interesse des Vereins für erforderlich hält.

  • 11 Der Vorstand

Der Vorstand wird von der Hauptversammlung für die Dauer von zwei Jahre gewählt. Die Wahl ist offen. Auf Wunsch eines Mitglieds kann die Wahl auch geheim durchgeführt werden. Der Vorstand insgesamt bzw. einzelne seiner Mitglieder können jederzeit durch Mehrheitsbeschluss einer Mitgliederversammlung abgewählt werden.

Der Vorstand besteht aus:

Dem 1. Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer, der Kassierer sowie weiteren Beisitzern, deren Anzahl nach Erfordernis bestimmt wird.

Der Vorsitzender, sein Stellvertreter, der Schriftführer, der Kassierer und der Besitzer sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird jeweils von zwei Vorstandsmitgliedern zusammen vertreten.  Für einzelne Geschäfte kann ein Vorstandsmitglied vom Vorstand bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung kann schriftlich oder aber auch mündlich erfolgen. Für bestimmte Tätigkeitsbereiche kann der Vorstand Geschäftsordnungen beschließen, Arbeitskreise und Ausschüsse bilden. Dieses muss jedoch der nächsten Mitgliederversammlung zur Beraten und Beschluss vorgetragen werden.

  • 12 Kassenprüfer

Die Hauptversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren einen Kassenprüfer.  Er hat vor dem Rechnungsschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in dieser Bericht zu erstatten.

  • 13 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft

an den

  1. Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.

der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.